Gepostet: 06.06.2021

Dermatologische Praxis Dr. med. Fränken

Erste Hilfe bei Sonnenbrand
Dass allzu viel Sonne schädlich für die Haut ist, dürfte bereits allgemein bekannt sein. Erst wenn die Haut sich nach einem ausgiebigen Sonnenbad rötet, brennt und juckt, merkt man das Zuviel an UV-.Strahlung. Aber dann ist es bereits zu spät, die Haut hat Schaden genommen. Der Hautarzt bezeichnet dies als "Dermatitis solaris", es liegt eine Hautentzündung vor.
Der sofortige Stopp der UV-Bestrahlung - auch in den Folgetagen - ist in diesem Fall angeraten.
Bei einem leichteren Sonnenbrand bringen Umschläge mit kaltem Wasser Linderung, anschließend empfiehlt sich das Auftragen einer kühlenden Feuchtigkeitslotion oder beruhigendes Aloe-Vera Gel.
Hat sich der Sonnenbrand zu einer schmerzhaften Entzündung entwickelt, mildern kortisonhaltige, rezeptfreie Cremes aus der Apotheke die Beschwerden. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist in allen Fällen empfehlenswert, zwei bis drei Liter pro Tag dürfen es schon sein.
In schweren Fällen von Sonnenbrand, wenn sich z. B. Blasen bilden, Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, denn bei schweren Verbrennungen kann es zum Kreislaufschock kommen.
Tritt ein Sonnenbrand bei Babys und Kleinkindern auf sollte immer ein Kinderarzt konsultiert werden.
Fotografie copyright: Arturo Rivera @unsplash.com
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