Gepostet: 14.09.2020

Dermatologische Praxis Dr. med. Fränken

Unser Thema im Herbst: Apfelallergie und was man dagegen tun kann.
Von den weltweit 20.000 Apfelsorten sind in Deutschland etwa 30 Sorten besonders beliebt. Leider entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten die Apfelallergie zur häufigsten Obstallergie. Verursacher der Reaktion ist das in Äpfeln enthaltene Allergen "Mal d 1".
Es gibt zwar alte Sorten wie Eifeler Rambur, Goldparmäne oder roter Boskopp, die mit höherem Polyphenolgehalt tendenziell die Apfelallergene inaktivieren können, doch einen garantiert allergenarmen oder allergenfreien Apfel gibt es leider nicht.
Doch das Allergen "Mal d 1" ist relativ instabil und kann z. B. durch Hitze zerstört werden.
Weitere Möglichkeiten für Apfelallergiker, doch noch die leckere Frucht ohne Reue genießen zu können:
1. Den Apfel für 1 Minute in die Mikrowelle bei 600 Watt - er ist dann immer noch knackig aber die Allergenität ist wesentlich reduziert.
2. Das Allergen sitzt häufig direkt unter der Schale - probieren Sie es mal mit schälen des Apfels.
3. Auch die gezielte Kombination mit fett- oder eiweissreichen Speisen kann in manchen Fällen die allergische Reaktion abmildern oder sogar verhindern.
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