Gepostet: 06.07.2021

Dermatologische Praxis Dr. med. Fränken

Welcher Sonnenschutz ist bei Neurodermitis geeignet?
Patienten mit Neurodermitis sollten sehr zurückhaltend mit Sonnenbädern sein, vor allem unbedingt einen Sonnenbrand vermeiden, da bei der ohnehin gestressten Haut das Hautkrebs-Risiko deutlich erhöht ist.
Aber auch im Alltag oder im Urlaub wird die Haut von Neurodermitis-Patienten der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Der Schutz der empfindlichen Haut ist also unabdingbar, doch worauf sollte man achten?
Neben der UVB-Strahlung, die den Sonnenbrand auslösen können gibt es noch die UVA-Strahlung, die für die Hautalterung verantwortlich ist.
Der Lichtschutzfaktor (LSF) bezieht sich lediglich auf die UVB-Strahlung, aber auch die Gefahr der tief in die unteren Hautschichten eindringenden UVA-Strahlen sollte nicht unterschätzt werden. Ein entsprechendes Siegel finden Sie auf den Sonnenschutz-Produkten.
Weiterhin gilt als gesicherte Tatsache, dass mineralische Sonnschutzcremes verträglicher sind als solche mit chemischer Basis. Bewährte Inhaltsstoffe sind z. B. Titanoxid oder Zinkoxid. Nachteil dieser Art von Sonnenschutz ist allerdings, dass diese Cremes und Lotionen oft einen weißen Film auf der Haut hinterlassen, da sie nicht in die Haut eindringen. Gerade dieses Eindringen jedoch sollte bei Neurodermitis-Patienten vermieden werden, also sind Produkte auf mineralischer Basis zu bevorzugen! Bei Fragen zu geeigneten Sonnenschutz-Produkten bei Neurodermitis sprechen Sie uns gerne an!
Foto copyright: Chermiti Moham @unsplash.com
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