Gepostet: 01.11.2020

Dermatologische Praxis Dr. med. Fränken

Wir kann man allergischen Reaktionen und Ekzemen beim Tragen einer Corona-Maske vorbeugen?
Bei empfindlicher oder zu Neurodermitis neigender Haut kann das Tragen des Mund- Nasenschutzes schon mal zu Hautreizungen führen.
Eine wichtige Rolle spielt hierbei das Material und die richtige Hautpflege.
Gerade wenn man eine Maske längere Zeit trägt wird die natürliche Schutzschicht der Haut beschädigt. Zudem sammelt sich beim Atmen und sprechen Feuchtigkeit unter der Maske und in diesem feuchtwarmen Klima besteht die Gefahr, dass sich Keime vermehren und in die Haut eindringen. Davon sind Neurodermitiker besonders stark betroffen, da bei diesen die natürliche Hautbarriere durchlässig ist. Um die Hautbarriere zu stärken sollten Menschen mit empfindlicher Haut und Neurodermitiker ganz besonderen Wert auf ausreichende Hautpflege legen.
Es kann auch hinter den Ohren zu Ekzemen kommen wenn eine Maske längere Zeit getragen wird und mit Gummibändern hinter den Ohren befestigt ist.
Letzteres lässt sich relativ leicht vermeiden, indem man Masken mit Stoffbändern, mit Gummizug oder Klettverschluss um den ganzen Kopf auswählt.
Auch das Material der Maske kann Hautirritationen verursachen, sei es durch Inhaltsstoffe oder die Färbung. Dann sollte man auf ungefärbte Stoffe umsteigen und/oder verschiedene Maskenarten testen. Auf alle Fälle sollten die Masken vor dem ersten Gebrauch mehrmals mit einem antiallergischen Waschmittel gewaschen werden.
Photo by Pille-Riin Priske, Unsplash.com
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